Rechtsanwaltskanzlei Ermiştekin - Rechtsanwaltskanzlei für Arzthaftungsrecht und Familienrecht
 

Unterhalt-Kindesunterhalt

Solange die Eltern mit den Kindern zusammen in einem gemeinsamen Haushalt leben, sind sie dem Kind gleichermaßen zum Unterhalt verpflichtet. So bestimmt § 1612 Abs. II BGB, dass die Eltern bestimmen, in welcher Art und für welche Zeit im Voraus sie Unterhalt gewähren.

Nach der Trennung kann das Kind von demjenigen Elternteil, mit dem es nicht in einem Haushalt lebt, Unterhalt in Bargeld verlangen (§ 1612a BGB). Der Elternteil, bei dem das Kind lebt und wohnt, erfüllt seine Unterhaltspflicht durch die Betreuung, Pflege und Verköstigung.

Im Unterhaltsrecht bestehen die Voraussetzungen darin, dass die unterhaltsberechtigte Partei bedürftig ist und die unterhaltspflichtige Partei leistungsfähig (§ 1602 BGB).

Bei minderjährigen Kindern wird die Bedürftigkeit regelmäßig unterstellt.

Im Verhältnis Eltern zum Kind besteht für Eltern eine gesteigerte Unterhaltspflicht. Gerade gegenüber dem minderjährigen Kind verlangt die elterliche Verantwortung, den Lebensbedarf des Kindes sicherzustellen und ihm Pflege und Erziehung angedeihen zu lassen.

Wie hoch der Unterhalt ist, richtet sich nach dem Alter des Kindes und dem Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen.

Die Familiengerichte ziehen normalerweise die sogenannte Düsseldorfer Tabelle zur Unterhaltsberechnung heran.

Die Tabelle ist eine Richtlinie des Oberlandesgerichts Düsseldorf. Allerdings muss man bei der Berechnung des Kindesunterhaltes auch die Leitlinien der Oberlandesgerichte beachten, was die Berechnung zuweilen kompliziert macht.

Es ist daher als unerlässlich anzusehen, sich rechtlichen Rat einzuholen, wenn Sie mit Unterhaltszahlungen konfrontiert werden,

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